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Szép napot! :)

Bári Német Nemzetiségi Önkormányzat

A Bári Német Nemzetiségi Önkormányzat Képviselő- testülete:

Erős Istvánné

Takács Nagy Ferencné

Arányiné Berlinger Anna

 

 

A bári németek kulturális anyagainak Elektronikus “Örökségtár” Közoktatási Tudásbázisban megjelentetett tartalmát itt érheti el

 

 

Testvérkapcsolat

Partnerschaft

Zehn Jahre Freundschaft von Baar und Bár

25-köpfige Delegation aus Südungarn besucht ihre Freunde im Landkreisnorden. Diese fahren mit ihren Gästen zum Donaudurchbruch, besuchen die Thierhauptener Festwoche und servieren ein „Wunsch-Abendessen“

 


Auf den Stufen des Doms von Regensburg versammelte sich die Reisegruppe aus Bár mit ihren Gastfamilien zum Gruppenfoto.

960 Kilometer liegen Baar im Wittelsbacher Land und das ungarische Bár auseinander. Seit zehn Jahren sind die beiden Orte offiziell miteinander befreundet. Alles begann mit einer langen Reise: Im April 2004 machten sich sechs Personen um Bürgermeister Leonhard Kandler auf den langen Weg nach Südungarn in das gleichnamige Dorf Bár. Es liegt an der Donau, nicht weit von der kroatischen und serbischen Grenze entfernt. Nach fast elf Stunden Fahrt trafen die Reisenden weit nach Mitternacht in dem etwa 600 Seelen zählenden Ort ein.

Dort wurden sie trotz später Stunde herzlich begrüßt. Aus diesen Anfängen hat sich nicht nur eine Partnerschaft, sondern auch eine Freundschaft entwickelt, die alle zwei Jahre durch gegenseitige Besuche aufgefrischt wird.

In diesem Jahr kamen deshalb die ungarischen Freunde ins Wittelsbacher Land. Bereits um 5 Uhr in der Früh hatte sich die 25-köpfige Gruppe auf den Weg gemacht. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der bayerischen Landeshauptstadt kam sie nach über 15 Stunden Fahrt in Baar an. Bürgermeister Leonhard Kandler, einige Mitglieder des Gemeinderats und die Gastfamilien begrüßten die Gäste. Die Jugendblaskapelle Baar gab ein Standkonzert. Viele der Gäste sind seit dem ersten Gegenbesuch dabei. Immer wieder stoßen aber auch neue Mitglieder zur Delegation hinzu.

Oft bestehen seit vielen Jahren enge Beziehungen zwischen den Gästen und den Gastfamilien. Aber auch dieses Mal wurden neue Beziehungen geknüpft. Baarer und Bárer frischten alte Freundschaften auf und schlossen neue. Nach einem „Wunsch-Abendessen“ mit Leberkäse und Kartoffelsalat sowie einem ersten Gedankenaustausch ging es zu den Gastgeberfamilien.

Wunsch nach Besuch der Wallfahrtskirche

Der nächste Tag stand zur freien Verfügung. Die Ungarn verbrachten ihn im Kreis der Gastfamilien. Viele der Gäste wünschten sich einen Gottesdienstbesuch und am Nachmittag einen Besuch in der Wallfahrtskapelle Maria im Elend. Am Abend trafen sich Gäste, Gastfamilien und Gemeinderat zu einem zünftigen Grillabend in der Mehrzweckhalle. Bei dieser Gelegenheit übergab die Vorsitzende der Selbstverwaltung der Ungarndeutschen, Eva Erös, als Gastgeschenk eine eigens angefertigte Uhr an Bürgermeister Kandler.

Mit einem besonderen Geschenk bedankte sie sich bei Johann Riedelsheimer, der seit zehn Jahren alle Besuche und Gegenbesuche koordi-niert und regelmäßig den Kontakt mit vielen Bárern in Ungarn pflegt. Vor Beginn des Zusammentreffens hatte Eva Erös am Grab des vor einem Jahr verstorbenen Gemeinde-rates Günter Oehler einen Kranz niedergelegt. Dieser hatte beim vergangenen Besuch in Ungarn vor zwei Jahren die Baarer Delegation mit angeführt.

Regensburg und eine Schifffahrt auf der Donau von Kelheim nach Weltenburg standen am Samstag auf dem Programm. Dabei hatte es vielen der Dom in Regensburg angetan. Nach einer fast einstündigen Rundfahrt im City-Zug mit vielen Informationen über die alte Reichsstadt ging es Richtung Kelheim. Dort bestiegen die Ausflügler ein Schiff zum Donaudurchbruch.

Die Gäste staunten, als sie erfuhren, dass die Donau an dieser Stelle nur 80 Meter breit ist. Im Bereich von Bár ist die Donau zwischen 500 und 600 Meter breit. Eindruck hinterließ allenfalls die Tiefe mit 20 Metern. Nach einer Besichtigung der Klosterkirche von Weltenburg ging es zurück nach Baar.

Der Besuch eines großen Bierfestes war der besondere Wunsch der Gäste aus der Partnergemeinde Bár. Daher hatten die Organisatoren den Termin im August gewählt. So konnten sie die Gäste zur Thierhauptener Festwoche mitnehmen. Für einige war es der erste Gottesdienst in einem Festzelt. Vor allem die Fahnenabordnungen, die hinter dem Altar standen, hatten es ihnen angetan. Einen besonderen Eindruck hinterließen beim nachmittäglichen Festumzug die wunderschön geschmückten Blumenwägen der Thierhauptener Vereine. Beim Böhmischen Abend erlebten die Besucher die Original Lechtaler Musikanten.

Nach vier Tagen war der Abschiedsschmerz groß. Doch für viele wird es in zwei Jahren in Südungarn ein Wiedersehen geben. Nach einem Aufenthalt an der Allianz-Arena in München und am Chiemsee traf die ungarische Delegation kurz vor Mitternacht wieder in ihrer Heimat Bár ein. (AN)

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